Zerstören Mikrowellen die Vitamine im Obst und Gemüse?

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Penetrant hält sich das Gerücht, dass man vitaminreiches Essen wie Obst oder Gemüse auf keinen Fall in der Mikrowelle erhitzen soll. Der Geschmack leidet darunter und das Essen wird matschig und unansehnlich. Und im Endeffekt werden alle Vitamine und Nährstoffe vernichtet und heraus gebrannt. Man könne genauso gut die Umverpackung aus Karton verspeisen und man hätte denselben Nährwert.
Ist es also besser Gemüse im Topf warm zu machen?

Das Auftauen und Erwärmen von Speisen in der Mikrowelle funktioniert energie- und vor allem zeitsparend. Die Frage, die sich hier aber stellt ist: Werden die Nährstoffe geschont? Schaden Mikrowellen den Vitaminen?

Die Antwort ist denkbar einfach: Nein, das Gegenteil ist der Fall.

Die Feinde der Vitamine und Nährstoffe sind die Kochzeit und der Grad der Erhitzung. Je länger das Gemüse mit Hitze und viel Flüssigkeit konfrontiert wird, desto mehr wasserlösliche und hitzeempfindliche Vitamine und Mineralstoffe gehen verloren. Im Kochtopf wird Gemüse beispielsweise gerne mal in einer größeren Menge Wasser erhitzt. Das schwemmt die Nährstoffe regelrecht aus und die Vitamine leiden.

Das betrifft vor allem Vitamin C und verschiedene Vitamine der B-Gruppe, wie B6 und B12. Aber auch die empfindliche Folsäure gehört dazu, die auch häufig als Vitamin B9 bezeichnet wird. Diese benötigt der Körper für Wachstum, Zellteilung und Blutbildung. Sie ist beispielsweise enthalten in Tomaten, Spargel und Erbsen. In einer Versuchsreihe wurde festgestellt, dass bei Tiefkühl-Erbsen, die in der Mikrowelle erhitzt werden etwa 12 Prozent des Vitamins verloren gehen. Erhitzt man sie im Kochtopf, verliert man fast ein Drittel der Folsäure.

Folsäuremangel macht sich bemerkbar unter anderem durch
• Müdigkeit
• Depression und Reizbarkeit
• Bis hin zu Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Das Erhitzen und Durchgaren könnte einer der Gründe sein, weshalb in Industrieländern ein Folsäuremangel weit verbreitet ist. Die Verwendung der Mikrowelle könnte diese Tatsache positiv beeinflussen.

Warum ist die Mikrowelle die bessere Wahl?

Mikrowellen sind eine Kombination aus elektrischen und magnetischen Wellen. Diese sind aber nicht in der Lage die Moleküle unserer Nahrung chemisch zu verändern. Aber Wassermoleküle in Schwingung zu versetzen ist etwas, das sie wirklich beherrschen. Die Wassermoleküle zappeln im elektrischen Wechselfeld hin und her. Dabei wird Wärme erzeugt. Der große Vorteil der Mikrowelle im Gegensatz zum Kochtopf oder dem Dampfgarer ist, dass kein bzw. kaum zusätzliches Wasser von außen zugeführt werden muss. Die Wassermoleküle sitzen direkt im Gemüse und erhitzen es sozusagen von innen.

„Diese Art der Wärmeerzeugung schont die Vitamine. Es ist also – allen Unkenrufen zum Trotz – nicht die Mikrowelle, die die Vitamine tötet und die Nährstoffe schädigt, sondern die Art des Erhitzens.Aber wenn man das Gemüse dann trotzdem zu lange in der Mikrowelle durchgart, hilft auch das schonende Erwärmen nichts. Dann ist die Sache mit dem Biss in die Umverpackung vielleicht doch nicht ganz so abwegig. Immerhin hat der Verpackungskarton Ballaststoffe.“ (Quelle: www.mikrowelle-tests.info)

Barrierefreiheit

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Barrierefreiheit ist ein Begriff, der angesichts der Tatsache, dass die Menschen immer älter werden, immer mehr an Bedeutung gewinnt. Einer Studie zufolge soll die Hälfte der deutschen Bevölkerung in 10 bis 20 Jahren älter als 50 Jahre sein.

Wir sollten uns auf den demografischen Wandel vorbereiten. Denn, so schön es sich anhört, dass wir alle immer älter werden, bedeutet es doch auch, dass es immer mehr Menschen mit Handicap geben wird. Das Thema, Barrierefreiheit“ betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern uns alle. Wenn wir alle immer älter werden, ist jeder Einzelne von uns einer größeren Gefahr ausgesetzt, irgendwann selbst körperlich behindert zu sein. Außerdem gibt es nicht nur ältere Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung, sondern jeder von uns kann aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls irgendwann dazu verurteilt sein. Und jeder von uns sollte daran denken, dass nicht nur er, sondern sein Lebenspartner, seine Eltern, Kinder und vielleicht sogar Kindeskinder irgendwann auf Hilfe angewiesen sein könnten.

Wenn wir rechtzeitig darauf vorbereitet sind, wird das Leben für uns alle auch in Zukunft lebenswert bleiben.

Für Kauf- oder Mietinteressenten bedeutet Barrierefreiheit, dass sie sich um eine barrierefreie Immobilie so früh wie möglich bemühen sollten. Natürlich wird sich ein junges und gesundes Ehepaar kaum einen Treppenlift einbauen lassen, nur aus dem Grund, weil sie glauben, in fünfzig Jahren könnten sie nicht mehr in der Lage sein, aus eigener Kraft die Stufen zu bewältigen.

Doch bedeutet barrierefreies Bauen auch, dass sich Kinder einfacher im Haus bewegen können, ohne einer Verletzungsgefahr ausgesetzt zu sein. Kinder bewegen sich risikoärmer im Haus, wenn beispielsweise keine Türschwellen vorhanden sind, um nur ein Beispiel zu nennen. Deswegen macht es für junge Familien durchaus Sinn, wenn sie schon bei der Planung des Hauses über Barrierefreiheit nachdenken.

MUSIK BEI ALZHEIMER UND DEMENZ

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Musik ist Balsam für die Seele, für junge und ältere Menschen genauso wie für Erkrankte. Doch nicht nur das kann Musik bewirken, es fördert ebenso die kognitiven Fähigkeiten. So hatte eine Studie in Helsinki bewiesen, dass Musik bei Alzheimer- und Demenzpatienten wesentlich die Gehirnfähigkeiten verbesserte. Das Hören, Mitfühlen und Praktizieren von Musik aktiviert eine große Bandweite von Netzwerken im Gehirn. Gesunde Menschen profitieren von Musik für viele Bereiche ihres Lebens wie beispielsweise die Verbesserung der Aufmerksamkeit, die Entspannung, die Arbeitsatmosphäre und natürlich das Gemüt. Nachweislich ist festzustellen, dass Musik eine sehr günstige Wirkung hat.

Wie aber wirkt sich Musik auf Patienten mit Alzheimer oder Demenz aus? Die Hirnforscher haben zusammen mit einer Musikschule die Auswirkungen in einer klinischen Studie untersucht. Erstaunlich ist, dass die Patienten dazu keine besondere Begabung oder musikalische Vorbildung haben mussten. Die Patienten wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe wurden Patienten mittelschwerer Demenz an das Singen herangeführt, in der zweiten Gruppe hörten die Patienten der Musik passiv zu und in der dritten Gruppe wurden den Patienten Lieder aus der Kindheit und Jugend zugeführt, die sie einst gerne hörten. Vor und nach diesen Studien wurden in allen drei Gruppen neuropsychiatrische Tests durchgeführt.

Das Ergebnis der Vor- und Nachuntersuchungen der Musikstudien waren bemerkenswert. Allgemein verbesserten sich der Gemütszustand und die Lebensqualität der Patienten. Besonders auffällig war, dass sich die Emotionen der zuhörenden Patienten ein wenig mehr profilierten als die der singenden. Hingegen hatte das trainierte Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis der singenden Patienten besser abgeschnitten. Der Musikgenuss half allen Alzheimer- und Demenzerkrankten, ihre Orientierungsfähigkeit und die das sich verstehen lernen besser in den Griff zu bekommen.

Das Fazit aus dieser Studie lautet: Eine Musiktherapie hilft allen Alzheimer- und Demenzpatienten die kognitiven Fähigkeiten zu verbessern und die Lebensqualität sowie auch den Mut, am Leben positiv teilzunehmen, zu verbessern. Gegebenenfalls kann es bei der dritten Gruppe, in der die Erinnerungen an die Kinder- und Jugendzeit und ihrer Lieder zu einer vorübergehenden Verschlechterung kommen. Hier gibt es noch sehr viel Spielraum zu erforschen, denn nicht jeder Mensch, ob gesund oder krank, mag in der Kinder- und Jugendzeit gute Erlebnisse gehabt haben.

Fest steht jedoch ebenso, dass derzeit noch viel zu wenig in Sachen Musiktherapie für Alzheimer- und Demenzpatienten getan wird. Es wäre wünschenswert, wenn zukünftige Pflegekräfte auch in Punkto Musiktherapie ausgebildet werden. Sie sind die Schauspieler und Begleiter auf der Lebensbühne der Patienten, die nicht nur pflegerisch aktiv sein sollten, sondern genauso die Funktion eines Lebensbegleiters und Moderators in sich haben. Musiktherapie wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen und langfristig gesehen eine kosteneffektivere Alternative darstellen als im jetzigen Behandlungszustand. Schauen Sie sich dazu auch den Film „Alive inside“ an, der die Nützlichkeit der Musiktherapie sehr gut beschreibt.

Online an der Börse handeln – für Senioren?

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Der Begriff Börse stammt aus dem Niederländischen. Angeblich wurde er von einer Brügger Kaufmannsfamilie van der Burse abgeleitet, vor deren Haus sich Kaufleute getroffen haben sollen, um ihre Geschäfte zu tätigen. Dieser Familienname wird mit niederländisch beurs »Geldbeutel« (von spätlateinisch bursa) in Verbindung gebracht. Die Börsenversammlung findet börsentäglich (in Deutschland von Montag bis Freitag) statt. Die Handelszeit liegt zwischen 9.00 Uhr und 20.00 Uhr.

Vorher und nachher finden die nichtamtliche Vorbörse und Nachbörse statt. Die Feststellung der Kurse im amtlichen Börsenverkehr erfolgt an den Wertpapierbörsen nur für solche Wertpapiere, die ausdrücklich zum Börsenhandel zugelassen sind. Die Skontroführer ermitteln den Kurs laufend aus Angebot und Nachfrage. Die festgestellten Kurse werden im amtlichen Kursblatt bekannt gegeben. Außer dem amtlichen Markt mit strengen Zulassungsbestimmungen gibt es den geregelten Markt mit leichteren Voraussetzungen zur Zulassung und den privatrechtlich geregelten Open Market (Freiverkehr, Markt für amtlich nicht notierte Werte). Die Börse online ist quasi die Internet – Version der Börse. Es gibt eine spezielle Seite im Internet mit diesem Namen und auch eine Zeitung, die Börse Online heißt.

Welche Vorteile hat die Börse Online?

Auf der Webseite ist es möglich, immer die aktuellsten Börsenstände abzufragen, Käufe und Verkäufe zu tätigen und die Entwicklungen genau zu verfolgen. Über sämtliche Veränderungen werden Sie topaktuell bei Börse Online informiert. Außerdem erhalten Sie dort auch Anlagetipps. Jede Menge Serviceangebote wie Kreditrechner, Aktienanalysen, Zinsvergleiche, Girokontovergleiche und viele andere nützliche Angebote rund um das Geld.  Als aller Erstes erfolgt auf der Internetseite die Auflistung der wichtigsten Indexes: Dow Jones, Nasdaq100 und DAX. Weitere Indexe sind auf Wunsch verfügbar. Selbstverständlich sind die Anzeigen immer auf dem neuesten Stand. Danach folgen die neuesten Nachrichten aus der Welt der Wirtschaft. Natürlich ist auch die Deutsche Börse AG online mit einer eigenen Seite vertreten.

Neben einer Börse hat man auch die Möglichkeit gegen spezielle Broker zu handeln. Gerade im Bereich der Binären Optionen, des Forexhandels oder im CFD-Handel ist dies üblich. Hier wird nicht auf einem Marktplatz wie einer Börse – sondern 1 zu 1 gegen einen speziellen Broker gehandelt. Broker wie Zoomtrader oder Option888 bieten einfache und klassische Plattformen die gerade durch ihre Einfacheit auch für Senioren geeignet sind. Dennoch sollten Sie nicht vergessen, dass der Handel von Wertpapieren immer hochspekulativ ist.

Technologie für Senioren in Japan

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Als die am schnellsten alternde Gesellschaft, gilt jene Japans. Etwa 40000 Japaner sind über hundert Jahre alt. Manche von ihnen, werden nicht einmal vermisst, sie „werden“ verloren. Es wurde erkannt, dass der Markt der Zukunft, jener für alte Menschen ist. Wie denkt Europa darüber?

Um diesen Menschen zumindest teilweise Bewegung, besser gesagt, Mobilität zu geben, präsentierte vor einigen Jahren die Forschungsabteilung eines Autokonzerns eine „Geh-Maschine“. „i-foot“, so der Name, trägt „seinen Herrn/seine Herrin“ aufrechten Ganges, dort hin, wo es gewünscht ist.

Begünstigt durch die Kreativität der japanischen Industrie, sind die „Geräte“ kleiner und somit handlicher geworden. Der „walking-assist“ wird von Gehbehinderten an der Hüfte befestigt und fungiert dann als elektronischer Kraftverstärker und „Schritt-Kontrollor“. Zielgruppe sind muskelschwache, aber noch mobile Greise.

Für Personen, welche bereits bettlägerig sind, wurde eine Art Roboterbett erfunden, das bereits Marktreife erreicht hat. Wünscht es der Patient, wird das Bett zu einem Rollstuhl. Per Sprachsteuerung funktioniert da Ganze auch umgekehrt. Als angenehmer Nebeneffekt hat dieses Gerät die Budgets der staatlichen Krankenhäuser entlastet.

Auch für jene, wie oben schon angedeutet, die „verloren gehen“ haben sich neue Möglichkeiten entwickelt. Auf GPS basierende Ortungsgeräte für Vermisste und das Training des Gehirn sollen zu mehr (geistiger) Leistung verhelfen. Kritiker meinen, besser wäre etwa Schach zu spielen.

Was nützt das alles, wenn die alten Menschen trotz aller technischer Hilfe alleine sind? „Paro“ schafft hier Abhilfe. Der therapeutische Roboter, einem Seehundbaby ähnlich, vertreibt die Einsamkeit. Durch Berührung „erwacht“ er und wendet sich sofort dem Besitzer zu. Künftig soll „Paro“ auch medizinisch tätig werden. Mit Puls messen und Lieder vorsingen sind seine Möglichkeiten noch längst nicht ausgeschöpft.  Es sind zwar Tiere in Kliniken und Seniorenheimen verboten, aber „Paro“ darf mit ins Zimmer und auch ins Bett.