Die Gelassenheit des Alters

woman-1031000_640

In jungen Jahren fällt es einem oft schwer gelassen zu sein oder zu bleiben. Man denkt und hofft, dass sich die Weisheit im Alter ihren Weg bahnt. Doch sie geht nicht immer mit Gelassnheit einher.

Die Gelassenheit im oder ab einem gewissen Alter zu finden ist eine hohe Kunst, die die Schule des Lebens schreibt. Gelassen sein kann nur, wer Situationen richtig einschätzen kann oder sie zumindest grob zuordnen kann. Was ist wichtig und was nicht? Was hat welche Ausmaße und kann unter Umständen verhehrende Folgen haben? Doch genau darin besteht die Schwierigkeit. Je älter der Mensch wird, desto schwieriger wird es für ihn seine aktuellen Situationen zeitnah und vor allem richtig zu beurteilen. Weise (und damit in der Regel ältere Menschen) lassen sich in der Beurteilung mehr Zeit als andere. Sie schöpfen aus ihrem Erfahrungsschatz und wägen ab, was in die Wagschale gehört. Das kann allerdings auch dazu führen, dass sie nicht zu der richtigen Einschätzung des Sachverhalts gelangen. Gerade wenn es um neue und komplexe Probleme der Neuzeit geht.

Gelassen sein und bleiben

Die Gelassenheit des Alters bedingt sich durch das Alter. Selbst wer in seiner Jugend und als junger Erwachsener aufbrausend und rastlos war, kann im Alter ruhige Wesenszüge annehmen. Das bringt das Alter eben so mit sich. Zum einen verfügt man über eine gewisse Erfahrung, zum anderen wird man nicht jünger. Das merkt auch der eigene Körper. Gelassen zu sein im Alter ist nicht schwer – gelassen zu bleiben dagegen sehr!